Hanf und seine Geschichte

Hanf, eine der ältesten Kulturpflanzen, wurde bereits vor über 10.000 Jahren in Mesopotamien und China genutzt.

Hanf wurde in vielen Ländern für Werkstoffe, Kleidung, Seile, Papier, Lampenöl oder als Nahrungsmittel verwendet.
Bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts gehörte Hanf zu den weltweit am häufigsten angebauten Pflanzen.

In Österreich wurde der Hanfanbau vor allem in Niederösterreich betrieben und viele Ortsnamen z.B. Amstetten ursprünglich "Hampstätten" oder Hanftal bei Laa an der Thaya sind auf den Anbau und die Verarbeitung von Hanf zurückzuführen.

Durch Hetzkampagnen, in denen dem Hanf alle nur Möglichen schlechten Eigenschaften angedichtet wurden, verschwand der Hanfanbau aus unseren Breiten und so wurde ab 1969 in Österreich kein Hanf mehr angebaut.

Erst mit seiner Wiederentdeckung 1995 erfährt der Hanfanbau eine Renaissance und es wurden in den letzten Jahren bis zu 1.000 Hektar pro Jahr in Österreich angebaut.

Quelle: Nowakorn


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